Unterstützte Kommunikation (UK) ist eine Methode zur Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten von Menschen, welche sich lautsprachlich nicht oder kaum äussern können. Kommunikation umfasst sehr viel mehr als die rein motorische Fähigkeit des Sprechens als Lautsprache. Mit Unterstützter Kommunikation kann man das Sprechen lernen, vor allem aber wird die Sprachentwicklung im Sinne des Sprachverständnisses und der Einsicht in der Regelhaftigkeit der Sprache unterstützt. Es geht nicht darum, entweder Artikulationstherapie oder Kommunikationsförderung anzubieten, sondern im Idealfall um ein sowohl als auch. Unser Ziel ist, ein für das Kind individuell zugeschnittenes Kommunikationssystem zu entwickeln. Die Massnahmen der UK umfassen:
Körpereigene Kommunikationsformen: unter körpereigenen Kommunikationsformen versteht man den Einsatz von Gebärden, Mimik, Zeigebewegungen, Blickbewegungen, Lautsprache, Lautäusserungen und Vokalisationen. An der HPS Balsthal benutzen wir hauptsächlich die Gebärden nach Anita Portmann "Wenn mir die Worte fehlen".
Nichtelektronische Kommunikationsformen: diese Hilfsmittel sind Tafeln, Bücher, Fotos, Realgegenstände, Bilder und Piktogramme.
Elektronische Kommunikationshilfen: die immer besser werdenden technischen Möglichkeiten haben auch die unterstützte Kommunikation beeinflusst. Dieser Bereich ist sehr komplex. Elektronische Kommunikationshilfen welche an der HPS benutzt werden sind unter anderem der B.A.Bar, der Light Talker, der GoTalker20+, der BIGmack und der Step-by-Step. |
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